12. November 2016

Lasst uns schwarz schreiben
 
Diese Woche schlafe ich wenig. Leonard Cohen schläft zu viel, so gleich sich das aus. Auf seine Weise trägt das dazu bei, dass diese Woche nicht als wirklich bei mir ankommt. Die FAZ hat ihn heute auf der Titelseite, als einzige von den großen Tageszeitungen. Offenbar hat sie sich auch nach Schirrmacher etwas Coolness bewahrt.


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Das habe ich eben gefunden, als ich in „Let Us Compare Mythologies“ blätterte, dem ersten Gedichtband Cohens, Versen, die er als Teenager geschrieben hat. Natürlich sind das angeberisch ästhetisierte Zeilen, aber das gehört für mich zu dem Reiz, den sie auf mich ausüben. Das Buch ist voll davon. Mein Exemplar, ein äußerlich vergilbtes Taschenbuch von 1966 mit einem riesigen Porträtfoto des jungen Poeten auf der Vorderseite, habe ich vor zwanzig Jahren billig in einem Torontoer Antiquariat bekommen. Obwohl Cohen danach noch viel geschrieben hat und ich noch viel gelesen habe, haben diese Gedichte einen besonderen Platz in meinem Gedächtnis behalten.

 

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